Abgerissene Einfälle.
Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts.



Mit einem Nachwort hg. v. Harald Fricke u. Urs Meyer.

München: C. H. Beck

(= Bibliothek des 18. Jahrhunderts)

272 S.

Kurzbeschreibung:
"Reichtum erwirbt man sich durch Ersparnis von Pfennigwahrheiten",
hat Lichtenberg über seine Aphorismen gesagt.
Sie gelten neben den "Abgerissenen Einfällen" Jean Pauls oder den
"Fragmenten" von Novalis und den Brüdern Schlegel als
Meisterstücke der Gattung.
Deren unerwartet reiche Frühgeschichte und allmähliche Entfaltung
im 18. Jahrhundert wird hier erstmals sichtbar und nachlesbar gemacht.


Autorenporträts

Prof. Dr. Harald Fricke, promovierter Philosoph,
zwischenzeitlich Professor für Linguistik in Göttingen,
ist seit 1984 Lehrstuhlinhaber für deutsche Literatur und allgemeine Literaturwissenschaft
an der Universität Fribourg / Schweiz.
Er ist Mitherausgeber des Reallexikons der deutschen Literaturwissenschaft
und der Frankfurter Ausgabe von Goethes Werken.


Prof. Dr. Urs Meyer, Germanistische Literatur- und Medienwissenschaft
an der Universität Fribourg / Schweiz. Promotion 1998
(Politische Rhetorik. Theorie, Analyse und Geschichte der Redekunst
am Beispiel des Spätaufklärers Johann Gottfried Seume
, 2001),
Habilitation 2006 (Poetik der Werbung. Zur Rolle poetogener Strukturen
in der öffentlichen Kommunikation



Aus dem Inhalt:
Texte von LaRochefoucault (in der Übersetzung von August Bohse), N. H. Gundling,
J. Chr. Nemeitz, A. G. Kästner, F. G. Klopstock, J. C. Lavater, A. F. v. Knigge,
Jean Paul, M. Ehrmann, J. G. Heinzmann, S. Mutschelle, J. W. v. Goethe, J. G. Seume,
F. Schlegel, Novalis, G. Chr. Lichtenberg.